Heute erscheint unsere erste Single aus dem neuen Album. Es ist ein Song über die Frage nach der Zeit im Leben, in der die Hoffnung größer war als die Angst und die Euphorie wichtiger als die Vernunft war und wann genau das eigentlich ins Gegenteil gekippt ist. Es ist auch ein Trennungssong, der bis zum Schluss die Hoffnung nicht aufgibt, kein Trennungssong zu sein. Das wunderbare Coverfoto hat Benjamin Ebner geschossen, in Berlin, in Kreuzberg, ungefähr vor drei Jahren und damit nicht nur ziemlich genau kurz bevor die Zeit uns verraten hat, sondern auch zu einem Zeitpunkt, an dem wir uns nie hätten träumen lassen, dass wir gleich neben dem Ort, an dem dieses Foto entstand auch den perfekten Produzenten in seinem Studio finden würden, der nicht nur diesen Song, sondern das ganze Album mit uns gemeinsam inszeniert hat. Tobias Siebert, ein Mensch für die goldenen Momente und alle Grauabstufungen, die man zwischen schwarz auf weiß finden kann. 

 

Den Song findet Ihr hier.

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JONA BIRD stehen für herausragende Texte und einen großartig schönen Sound sowie die Fähigkeit, damit tausende Bilder und Emotionen zu erzeugen, denen man sich nicht erwehren will. Sie erschaffen Musik, die romantisch und politisch, verspielt und verzweifelt, alles und nichts dazwischen ist, vollkommen anders und kein bisschen fremd, hoffnungsvoll traurig und immer wunderschön. So wie man es lange oder noch nie gehört, aber sich schon immer gewünscht hat. JONA BIRD begreifen und berühren die Welt anders. Jonas und Svenja schreiben die Songs und bringen sie gemeinsam mit wundervollen Musikern und Kreativen auf die Bühnen und Tonträger unserer Zeit. Letzteres mit dem bestgehütetsten offenen Indie-Geheimnis der Republik, dem Produzenten Tobias Siebert, der in seinen angesagten Radiobuellebrueck Studios in Berlin mit diesem zweiten JONA BIRD Album eine neue Nulllinie gezogen hat. Alles, was es an deutschsprachigem Indie-Folk nach dieser Platte geben wird, wird sich daran messen müssen und alles, was es davor zu diesem Thema gab auch! Für dieses Album sind JONA BIRD an die Grenzen ihrer eigenen Unbeschwertheit gegangen, ohne doppelten Boden und ohne Licht am anderen Ende der Nacht. Heraus kam eine verschwörerische Mischung aus einem deutschen Dylan (“Für Europa”), einem elektrisierten Beirut (“Wann hat die Zeit uns verraten”) und überhaupt einem dornig bunten Strauß aus allerlei Einflüssen der Herren Springsteen (“Wie laut muss die Stille noch sein”), Oberst (“Was kann die Erinnerung dafür”), Rice (“Januar”) und Mumford (“Behalt mein Herz”), allesamt auf ihre Art Vertreter eines Anglo-Amerikanischen Folks, den es so gar nicht gibt und den es schon zweimal auf deutsch gesungen nicht gibt - außer auf diesem Album. Ein Album mit einem Folk für kurze Tage und einem Indie für lange Nächte.